mct-Fette bei Mukoviszidose
Menschen mit Mukoviszidose benötigen spezielle Fette und Öle.
Pro Jahr kommen in Deutschland ca. 800 Kinder mit dem Gen-Defekt, der eine Mukoviszidose auslöst, auf die Welt. Neben der Verschleimung der Bronchien wird auch die Bauchspeicheldrüse stark in Mitleidenschaft gezogen. Die für die Verdauung von langkettigen Fetten benötigte Lipase (Enzym der Bauchspeicheldrüse) kann nicht in den Dünndarm einfließen. Aus diesem Grund müssen bereits kleine Kinder in so genannten, extra dafür angebotenen Schluckschulungen lernen, mehrer Dutzend Tabletten am Tag einzunehmen. Ein Großteil davon sind Enzymtabletten, die den Mangel an Lipase ausgleichen sollen. Nur so können langkettige Fettsäuren bei Mukoviszidose vom Körper verarbeitet werden.
Unter der Marke mct-basis-plus hat die basis GmbH, Spezialist für diätetische Fette, bereits 1996 Produkte auf den Markt gebracht, die keine Lipase zur Verdauung benötigen, somit auch keine Enzymtabletten.
Diese positive Wirkung von mct bei Mukoviszidose wird ebenfalls von Medizin- und Ernährungsexperten bestätigt. Eine Auswahl entsprechender Artikel haben wir Ihnen im folgenden zusammengestellt. Klicken Sie bitte auf den Link unter dem Zitat um sich den kompletten Text anzeigen zu lassen.
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Ernährungsumschau Prof. Dr. Günther Wolfram |
"MCT gewinnt man aus Kokosöl. Sie werden als diätetisches Lebensmittel bei Patienten mit Fettabsorptionsstörungen bzw. mit Lipoproteinlipasemangel eingesetzt. MCT sind, verglichen mit LCT, wesentlich besser löslich und können auch ungespalten durch die Darmwand absorbiert werden. Sie werden nicht in Chylomikronen eingebaut, sondern über die Pfortader zur Leber transportiert. Dagegen können langkettige Fettsäuren erst nach Aufspaltung der Triglyceride durch Lipoproteinlipase freigesetzt und verwertet werden.
MCT-Fette werden genutzt für Patienten mit Fettabsorptionsstörungen (z. B. Zustand nach Magen- oder Darmresektionen, verminderte Gallensekretion, exokrine Pankreasinsuffizienz, Mukoviszidose), mit einer Beeinträchtigung der Lipoproteinlipasefunktion (z. B. Hyperlilpoproteinämie Typ I oder V), bei Lymphabflussstörungen und im Rahmen einer ketogenen Kost zur Vermeidung von Krampfanfällen bei Kindern. Die Zahl dieser Patienten ist nicht sehr groß.
Wichtig ist, dass beim Einsatz von MCT die Zufuhr essentieller Fettsäuren sicher gestellt wird. Auch die Versorgung mit und die Absorption von fettlöslichen Vitaminen (A, D, E und K) muss gewährleistet werden."
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www.gesundheit.de Gesundheitsportal |
"Eine Reihe von Erkrankungen, die die Maldigestion und Malabsorption betreffen, erfordern den Einsatz spezieller diätetischer Speisefette, sogenannter MCT-Fette (mittelkettige Triglyzeride, engl.: middle/medium chain triglycerides).
Maldigestion bedeutet eine schlechte Verdauung der Nahrung, Malabsorption eine schlechte Aufnahme von Nahrungsbestandteilen durch die Schleimhautzellen des Dünndarms.
Für Menschen mit Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Gallensteinen, Mukoviszidose, chronischen Darmentzündungen, Zöliakie/einheimischer Sprue, cholagener Diarrhoe, Zustand nach operativer Magen(teil)entfernung, Kurzdarmsyndrom oder AIDS gibt es Hilfe, wenn Fett nicht vertragen wird. Durch Reduktion der herkömmlichen Nahrungsfette und deren Ersatz durch MCT-Fette wird wieder die Fettverdauung gewährleistet und unangenehme Beschwerden vermieden."
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