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Nahrungsmittelverträglichkeiten
Ein geschädigter Darm ist die Ursache
  Das ist ein weiter Begriff, der von der Einschränkung bestimmter Organfunktionen (MAGEN - PANKREAS - GALLE - LEBER-) bestimmt sein kann. Der DARM mit seiner riesigen Oberfläche ist hier die Leitstelle etlicher Verdauungsvor-gänge.

Nicht nur die gestörte Fettverdauung führt zu Unverträglichkeiten welcher Art auch immer, auch KOHLENHYDRATE und EIWEISS (z.B. GLUTEN) sind problematisch wenn Fehlfunktionen bestehen.

Häufig mit gleicher Symptomatik wie beim Fett können auch Kohlenhydrat-Malabsorptionen verlaufen. Eine Unterstützung bei der Fettverdauung wie etwa mit mct-basis-plus Fetten ist dann schon sinnvoll, aber die Fehlbelastung durch die tägliche Kohlenhydratzufuhr wird meist übersehen.

LACTOSE (Milchzucker) und FRUCTOSE ( Fruchtzucker ) spielen hier die Hauptrolle ! Beschwerden, die von mit der Nahrung ( Milchprodukte ! )zuviel aufgenommener Lac-tose sind gut bekannt, aber sehr oft ( bis bei zu 80% der Betroffenen) läuft auch die Unverträglichkeit von Fructose parallel.

FRUCTOSE - Malabsorption wird aber zu selten als solche diagnostiziert und noch weniger gezielt therapiert.

Beide Zucker werden täglich und sehr oft verzehrt ( Obst / Gemüse - Milchprodukte) und kaum einer denkt an diese "gesunden Lebensmittel" als Auslöser für Beschwer-den, die oft über Jahre bestehen. Da das meist schleichend passiert ist die Ursache nicht klar auszumachen.

Ursachen für eine gestörte KH Resorption
  • Gestörter Transport von Monosacchariden ( z.B. Fruchtzucker)
    ( z.B. Fructosemalabsorption)


  • Gestörte Aufspaltung von Disacchariden ( z.B. Milchzucker)
    ( z.B. Lactasemangel)


  • Gestörte Aufspaltung von Polysacchariden ( Stärken)
    ( z.B. Amylasemangel)


  • Zunahme der Diffusionsstrecke
    ( z.B. Ödeme / PMS)


  • Störung / Abnahme der Resorptionsfläche
    ( Zöliakie / entzündl. Darmerkrankungen)



FRUCTOSE - Malabsorption
Ist FRUCTOSE der Beschwerdeauslöser, ist auch die Aufnahme und der Abbau anderer Zucker zu bedenken, die die Resorption der FRUCTOSE beeinflussen :

unterstützen
GLUCOSE - SACCHAROSE (50% Glucose / 50% Fructose)

blockieren
SORBIT/MANNIT XYLIT

ungünstige Zuckerarten
Verbascose - Stachyose - Ilulin /Oligofructose - Isomalt

- Bei diesem falschen Abbau gelangen auf grund der gestörten Ver-hältnisse im Dünndarm, Bakterien in den Dickdarm, die dort vergären, zu Kohlendioxyd -kurzkettigen Fettsäuren - werden und zu Gasbil-dung / Krämpfen und Durchfällen führen können. H2 ( Wasserstoff ) kommt in die Blutbahn und wird von dort abgeat-met. Über einen Atemtest ist diese Fehlfunktion dann messbar !

Kohlenhydrate
Die Spaltung der Kohlenhydrate beginnt bereits im Mund und wird im Magen fortge-setzt. Im Dünndarm wirken Enzyme der Bauchspeicheldrüse und der Darmzellen auf die Kohlenhydrate ein. Noch nicht abgebaute Stärke wird von Amylase in Malzzucker gespalten. Maltase baut den Malzzucker zu Traubenzucker ab, Sacharase den Rohr und Rübenzucker zu Trauben- und Schleimzucker.

Die Einfachzucker können resorbiert werden. Über den Blutkreislauf gelangen sie zur Leber. Dort wird Traubenzucker zu Glykogen, dem Reservekohlenhydrat des Körpers aufgebaut und in dieser Form gespeichert. Ist der Dünndarm geschädigt - entzündet / verkürzt oder gibt es einen zu schnellen Nahrungsdurchfluss, kann es ebenso wie bei der Reduktion der Gallensekretion (Cho-lestase) oder der Störung der exokrinen Pankreasfunktion zu diesen Fehlfunktionen kommen.

Malabsorption hier unterscheidet man die nahrungsmittelabhängigen und -unabhängigen Faktoren. Die Beschwerden können ausgelöst werden durch:

    Enzymmangelsyndrom
  • LACTOSE - INTOLERANZ /-MALABSORPTION

  • "Lactase"mangel

    verzögerter Abbau im Dünndarm
  • FRUCTOSE      »
  • SORBIT              »  MALABSORPTION
  • XYLIT               »


  • Schädigung der Dünndarmmukosa durch GLUTEN
  • gluteninduzierte Enteropathie ( nicht unbedingt nur ZÖLIAKIE)


  • Durchlässigkeit der Darmschleimhaut (Permeabilität)
  • Nahrungsmittelallergien


  • Sofort-/Spätrektionen durch biogene Amine (Histamin!) - Zusatzstoffe
  • pseudoallergische Reaktionen


Anamnese
Eine fundierte Anamnese und zeitliche Zuordnung der Symptome in Abhängigkeit von der Nahrungsaufnahme sind ebenso wichtig für die Ursachenfindung einer Malabsorp-tion wie das Führen eines Ernährungstagebuchs. Das Auflisten der verzehrten Produkte ( Nahrungsmittel - Getränke - Medikamente ) können oft einen entscheidenden Hinweis geben. Diabetiker - Produkte enthalten FRUCTOSE - viele Kaugummis SORBIT !! usw.

Symptome
bei gleichem Auslöser können sehr verschieden oder parallel sein

VERDAUUNG
Durchfälle / Krämpfe / Blähungen / Morbus Crohn / Völlegefühl / Fettstühle

PSYCHE
Depressionen / Unkonzentriertheit

KOPF
Kopfschmerz / Migräne / Flush

VERHALTEN
ADS (Hyperaktivität)

HAUT
Rötung - Quaddeln (Urticaria) - / Juckreiz / Neurodermitis

ÖDEME
Wasseransammlung im Gewebe (Bauch / Beine / Gesicht)

PMS
extreme Menstruationsschmerzen (vorher) / Ödeme

nahrungsmittelunabhängig kann das OVERGROWTH - Syndrom zu einer Malabsorption führen. Hierbei kommt es zu Völlegefühl / Gasbildung und Druck im Oberbauch und der Grund ist eine Fehlbesiedlung im Dünndarm.

Blähungen, Bauchschmerzen und Diarrhö - fast jeder dritte Erwachsene leidet an einer Kohlenhydratmalabsorption. 20 bis 50 % aller Patienten die zum Gastroenterologen überwiesen werden, leiden an dieser Störung, berichtete ein Spezialist auf diesem Gebiet auf dem 108. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin.

Es ist nicht nur die Unverträglichkeit von Fetten, die zu diesen Beschwerden führen kann. Der Einsatz leicht verdaulicher mct-basis-plus Fette erhöht die Verträglichkeit und steigert damit die Leistung des Dünndarms, der durch den Abbau anderer Sub-stanzen wie etwa GLUTEN - LACTOSE - FRUCTOSE zeitweise überfordert ist.

Hier hilft zumindest in der Initialphase ernährungstherapeutisch eine Karenz dieser Inhaltsstoffe, um eine Regeneration der Darmmukosa zu erreichen. Dann kommt es auch wieder zu einer besseren Keimbesiedlung und zur Besserung der unterschiedlichsten Beschwerden.

Streng von einer FRUCTOSE - Malabsorption zu unterscheiden ist die ererbte (heriditäre) FRUCTOSE - INTOLERANZ (HFI)! Hier gelten andere Maßstäbe !!

H2 - Atemtest
Mit einem oralem Belastungs- bzw. H2-Atemtests , bei dem der entsprechende Zucker als Testmenge in Wasser gelöst und getrunken wird und dann die Verdauungsleistung in zeitlichen Abständen gemessen wird, kann man in diesen Fällen die Diagnose si-chern. Studien zufolge lässt sich Laktose zu 15 bis 20 % und Fruktose in 58 bis 72 % als Ursache der Malabsorption identifizieren. Tests mit Sorbit fallen sogar bis zu 100 % positiv aus. Fruktose wird im Darm nur sehr langsam resorbiert. Befinden sich Fructose und Sorbit in der Nahrung, blockiert Sorbit noch zusätzlich den Abbau.

Studien ergaben, das eine FRUCTOSE - MALABSORPTION auch Bereiche wie etwa die Psyche (Depressionen) oder PMS (Prämenstruelles Syndrom) betreffen, die leider sehr selten in diesen Zusammenhang gebracht werden.

Viele Frauen zwischen 30 und 50 Jahren leiden unter einigen dieser Symptome und oft sogar über Jahre und an der Ursache wird vorbeitherapiert.

Ernährung bei Fructose - Malabsorption

    Akut-Phase
  • Reduzieren / Meiden von FRUCHTZUCKER und SORBIT sowie BOHNEN / LAUCH / KOHL - enthalten viel Stärken bis zur Beschwerdefreiheit


  • Aufbauphase
  • Schrittweise Wiedereinführung von Fructose bis zur Toleranzgrenze
  • Konzentrate meiden ( Sirup/ Trockenfrüchte)
  • Fructose nicht isoliert verwenden ( Diabetikerprodukte!)


  • Dauerphase
  • Zeitweise Diät nach Bedarf


Der jeweilige Fructose- / Sorbitgehalt in OBST- und GEMÜSE - Sorten ist wichtig zu wis-sen, um diese gezielt im Speiseplan verwenden zu können.

Wenn parallel Unverträglichkeiten auf andere Inhaltsstoffe bei Lebensmitteln beste-hen, wie etwa in einem Obstkuchen ( Beispiel : Apfel - Gluten - Milchanteile !) ist eine Ernährungsberatung sehr hilfreich. Dann können gute Alternativen empfohlen werden. www.ernaehrung-allergie.de

Gluten im Getreide
Eine oft über Jahre / Jahrzehnte bestehende Fehlbelastung des Dünndarms kann aber auch auf dem Verzehr glutenhaltiger Getreide, die normalerweise täglich und in gro-ßen Mengen verzehrt werden, beruhen.

WEIZEN - ROGGEN - GERSTE - DINKEL - KAMUT - HAFER ( wenig!)

Hierdurch können die Darmzotten leiden und ihre Leistungsfähigkeit wird einge-schränkt. Es kommt zu Enzymmängel, verminderte Ausnutzung der Nährstoffe und zur erhöhten Durchlässigkeit der Darmschleimhaut. Das sind dann ähnliche / gleiche Symptome, wie sie auch von einer Fett-/ Kohlenhydrat-Malabsorption ausgehen.

Ist diese Unverträglichkeit diagnostiziert (Blut / Stuhl ) und es ist keine klare Zöliakie / Sprue (Nachweis über eine Biopsie! > lebenslanger Verzicht !) ist die einzige zeitlich begrenzte Therapie: eine GLUTENFREIE Ernährung mit Getreide / Samen, die kein Gluten enthalten:

REIS - HIRSE - BUCHWEIZEN - MAIS - AMARANTH - QUINOA - HANFMEHL

Daraus hergestellt gibt es eine Vielzahl von Produkten im Handel - Mehle / Nudeln usw. Wird diese Ernährungsform eingehalten, verringert Sich der Reiz auf die Darm-schleimhaut und sie kann regenerieren.

Milchprodukte
Zu den oben beschriebenen Beschwerden kann es auch durch die Unverträglichkeit von LACTOSE, dem Milchzucker kommen. Dieser Bestandteil ist in unterschiedlicher Menge in verschiedenen Milchprodukten enthalten und die Gesamtaufnahme spielt auch eine Rolle bei der Verträglichkeit. Eine Schädigung der Darmzotten, auf deren Bürstensaum das zum Abbau nötige Enzym gebildet wird und / oder fortgeschrittenes Lebensalter mit eingeschränkter Abbauleistung machen die Aufnahme oft zur Belas-tung. Auch hier ist ein Belastungs- bzw. H2-Atemtest klärend. In der akuten Beschwer-dephase sollte man auch Lactose streng meiden und dann mit geringem Verzehr o-der einer Enzymunterstützung die Mahlzeiten steuern. Unverträglichkeit von Milcheiweissen zeigt sich über allergieähnliche Beschwerden.

Allergen - Reaktionen
Die erhöhte Durchlässigkeit der Schleimhaut (Permeabilität) führt zum Kontakt mit Nahrungsmittelallergenen, die ins Blut gelangen und die gleichen Symptome wie Malabsorptionen auslösen können.

Deshalb ist es sehr hilfreich auch diesen Bereich unverträglicher Substanzen in Nah-rungsmitteln unbedingt zu untersuchen, da es meist nicht Sofortreaktionen sind und man den Übeltäter nicht spontan ausfindig machen kann.

Hier bietet sich eine Blutuntersuchung der IgG4 - Reaktionen für eine breite Palette von Nahrungsmitteln an. www.theralab.de

Pseudoallergische Reaktionen
Biogene Amine ( hauptsächlich HISTAMIN ), die von empfindlichen Personen schlecht im Körper abgebaut werden, können auch zu spontanen Reaktionen wie Hautrötung (Flush) - Herzrasen - Übelkeit - Migräneanfälle führen. Aber auch Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln (Glutmat / Chinasyndrom) spielen hier eine Rolle. Durch diese Kontakte kommt es auch zu einer Veränderung der Darmschleimhaut wie Rötung / Anschwellung mit erhöhter Durchlässigkeit und einige der obigen Symptome können ausgelöst werden. Die jeweilige Abbauleistung kann über die Bestimmung des dazu nötigen Enzyms ( Diaminoxidase - DAO / Serum !) geklärt werden und bei zu ge-ringer Leistung medikamentös und ernährungstherapeutisch unterstützt werden.

Sind solche Veränderungen ( Entzündung der Darmschleimhaut / Fehlbesiedlung mit Keimen usw.) eingetreten, die man gut über eine komplette Stuhluntersuchung klären Labor > theralab - kann, sollte der Aufbau wieder mit unterstützenden Medikamenten erfolgen. Hierzu liegt der Diagnose eine entsprechende individuelle Therapieempfehlung bei !

Was war zuerst ??
Welcher Auslöser zuerst das Problem verursachte ist meist schlecht zu sagen, aber es kommt doch recht häufig vor, das sie zu mindest anfangs parallel auftreten und dann hat auch das Eliminieren nur einer Substanz erst mal wenig Sinn. Sind aber die Symptome akut wie oben beschrieben, ist es hilfreich, wenn alle Berei-che gut diagnostiziert werden und eine anfangs ganz strikte Ernährungsumstellung mit Eliminierung der entsprechenden Anteile in der Nahrung erfolgen. Diese Phase sollte ernährungstherapeutisch begleitet werden, um gute Alternativen wie etwa mct-basis-plus Fette an zu bieten und die Nährstoffzufuhr zu gewährleisten.

Das Ziel ist eine größt mögliche Beschwerdefreiheit für die Betroffenen zu erreichen und deren Verdauungsabläufe zu normalisieren, um eine gute Nährstoffaufnahme zu gewährleisten.

Wo bekomme ich Informationen und Hilfe?
Sie wollen mehr zum Thema Nahrungsmittelallergien / Maldigestion/ Malabsorption wissen, sind an modernen Diagnostikverfahren interessiert?

Dann klicken Sie hier www.ernaehrung-allergie.de

Ein gezielte individuelle Ernährungsberatung ( bundesweit auch telefonisch !) zu die-sen Beschwerdebildern erhalten Sie nach telefonischer Terminabsprache bei:

Elfriede Sommerfeld
Ernährungsberaterin in Mölln
tel. +49 (0) 45 42 / 68 43

Die speziellen Laboruntersuchungen zu diesem kompletten Bereich können in Zu-sammenarbeit mit Ihrem Arzt / Heilpraktiker erfolgen.

Labor TheraLab
tel. +49 (0) 69 / 50 98 28 - 00
www.theralab.de
 
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